Archive 2008

Alanis Morissette

Alanis Morissette (Vocals, Gitarre, Flöte, Keyboard)
Kanada, USA

Aktuelles Album: „Flavours of Entanglement", 2007
www.alanis.com

Die kanadisch-US-amerikanische Sängerin Alanis Morissette ist spätestens seit ihrem weltweit erfolgreichen Debütalbum „Jagged Little Pill“ ein Inbegriff der Singer-Songwriter-Musik. Eine vibrierende Stimme und ein expressiver Stil haben der siebenfachen Grammy-Gewinnerin breite Anerkennung verschaffen. Mehr als 40 Millionen verkaufte Tonträger dokumentieren die einzigartige Popularität der erfolgreichsten jungen Interpretin der alternativen Rockmusik.

In ihren Songs setzt sich die 33-Jährige oftmals mit vergangenen Beziehungen auseinander. „Ich mag die Idee, dass ’er’ aus der Vergangenheit mit mir spricht, und ich ’ihm’ aus der Gegenwart antworte", erklärt Alanis, die ihre Arbeit stark mit persönlicher Aufarbeitung verknüpft. „Denn meine Songs inspirieren mich oft, mutiger und wahrhaftiger mit meinem Alltag umzugehen." Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und charismatischen Auftritt wird sie in Zermatt an ihrem europaweit ersten Konzert im Jahr 2008 für ein unvergessliches Konzerterlebnis sorgen.

Gabrielle

Gabrielle (Vocals)
Grossbritannien

Aktuelles Album: „Always", 2007
www.gabrielle.co.uk

Mit ihrer Debütsingle „Dreams“ stürmte Gabrielle 1993 die britischen Charts, womit sie den Rekord als höchsten Neueinstieg einer weiblichen Interpretin gebrochen hatte. Die Singleauskoppelung „Rise“ wurde sieben Jahre später der nächste Nummer-Eins-Hit. Ihr gleichnamiges Album behauptete sich während 87 Wochen in den britischen Charts. Auszeichnungen als „Best Newcomer“ und „Best Female Artists“ an den Brit Awards waren die Bestätigung ihres Talents. Aktuell steht Gabrielle mit ihrer fünften Studio LP auf der Bühne, mit der sie ihren gefühlvollen Gesang einmal mehr unter Beweis stellt.

Trotz ihres Erfolges liess sich die britische Sängerin mit der soulig-schimmernden Stimme nie vom Starrummel beeindrucken. „Ich mag es nicht, angeschaut zu werden – das bin nicht ich. Sogar wenn ich auf Tournee bin, muss ich mich selbst überwinden, die Bühne zu betreten. Aber ich möchte an keinem anderen Ort lieber sein.“

Glen of Guinness

Jennifer Skolovski (Flöte), Martial Germanier (Banjo), Patrick Fellay (Schlagzeug), Bertrand Gaillard (Vocals), Johan Jacquemettaz (Posaune), Xavier Moillen (Violine), Françoise Lampo (Akkordeon), Nicolas Bourban (Gitarre)
Schweiz 

Aktuelles Album: „N° 7", 2007
www.glenofguinness.com

Seit mehr als 15 Jahren ist die Walliser Band Glen of Guinness dem Irish Folk verfallen. Und dies völlig zu Recht: 8 Alben, Hunderte von ausverkauften Konzerten und stetig 8 Bandmitglieder sprechen für ihre Kontinuität. Den Bandnamen haben sie am Vorabend des ersten öffentlichen Auftritts innerhalb von 5 Minuten erkoren. Als Inspiration für die Namensgebung diente das konsumierte Bier Guinness.

Ihre Mischung aus keltischer Mystik und unverfälschtem irischen Folk erzeugt eine magische Bühnenpräsenz, der man sich kaum entziehen kann. Frisch und unverbraucht intonieren die Romands ihren traditionellen Folk, ohne dabei den Eindruck einer billigen Imitation zu erwecken. Glen of Guinness setzen auf Spontaneität, ihre Lieder wirken so authentisch, als wären sie live im Studio eingespielt worden: direkt und lebendig. Auf die Frage nach den Hintergründen für das aktuelle Cover-Album weiss Violinist Xavier Moillen nur eine Antwort: „N° 7 haben wir gemacht, weil wir Lust dazu hatten“.

Gotthard

Steve Lee (Vocals), Leo Leoni (Gitarre), Freddy Scherer (Gitarre), Marc Lynn (Bass), Hena Habegger (Schlagzeug)
Schweiz

Aktuelles Album: „Domino Effect", 2007
www.gotthard.com

Gotthard spielen den Rock'n'Roll, als wäre alles noch so kinderleicht. Unaufhörlich haben sie als beständiges Team über mehr als 15 Jahre hinweg ihre Passion für Musik gespielt, gefühlt und gelebt und haben sich so zahlreiche Auszeichnungen verdient: Zehn Nummer-Eins-Alben, ein Diamant-Award für 1 Million verkaufter Alben, dreimal Dreifachplatin, viermal Doppelplatin, viermal Platin, eine vergoldete Single.

Ihr aktuelles Album „Domino Effect“ ist zu verstehen als eine mit Herzblut und Liebe zum Rock herbeigeführte Kettenreaktion, die das Publikum sprichwörtlich umhauen soll. Das faszinierende Gänsehautgefühl, das Steve Lee, Leo Leoni, Marc Lynn, Freddy Scherer, Hena Habegger und Gastkeyboarder Nicolo Fragile dank dem Zusammenspiel ihrer prägnanten Persönlichkeiten den Besuchern ihrer Konzerte bescheren, ist wieder zurück auf der Bühne. Derart motiviert sind sämtliche Songs für „Domino Effect“ in nur anderthalb Monaten entstanden. „Wir waren und sind in einem regelrechten Flow“, beschreibt Bassist Marc Lynn begeistert. „Und wir haben das gute Gefühl, dabei nicht nur zeigen zu können, wo wir stehen, sondern auch, wo wir noch hin wollen.“

Jamie Scott & The Town

Jamie (Vocals, Gitarre), Karl (Schlagzeug), Luke (Gitarre), Henrik (Cello), Sean (Piano)
Grossbritannien 

Aktuelles Album: „Park Bench Theories", 2007
www.jamiescottandthetown.com

Mit sieben Jahren brachte sich Jamie Scott selbst das Gitarrespielen bei, indem er versuchte, bei einer Kopie von Joni Mitchells „Blue”-Album seiner Mutter mitzuspielen. Sein Vater impfte ihm eine tiefe Leidenschaft für Soul ein – Wilson Pickett, Donnie Hathaway, The Flamingos, um nur einige zu nennen. Seine musikalischen Vorlieben und Einflüsse sind immer noch so wahllos zusammengewürfelt wie damals.

Heute singt der 25-Jährige auf seinem Erfolgsalbum „Park Bench Theories“ von Vertrauen, Liebe und dem Treffen schwieriger Entscheidungen. Mit dem neu gegründeten Bandnamen „Jamie Scott & The Town“ ist dem charismatischen Singer-Songwriter der grosse Durchbruch gelungen. „Wenn mich jemand fragt, worum es auf Park Bench Theories geht, dann antworte ich, dass es im Grund um Fehlinterpretationen und Missverständnisse geht und darum, wie viel dadurch kaputt gehen kann.“ Und obwohl die Thematik nicht gerade leicht und unbeschwert ist, so sind Scotts Melodieverständnis und seine wunderschöne, aussagekräftige Stimme eben genau das.

Jon Lord & Gemini Band

Jon Lord (Hammond-Orgel, Synthesizer, Piano)
Grossbritannien

aktuelles Album: „The Hoochie Coochie Men feat. Jon Lord", 2007
www.jonlord.org

Jon Lord ist Gründer und langjähriges Mitglied der legendären Rockband Deep Purple. Der unverwechselbare Klang der Hammond-Orgel, markante Gitarrenriffs und einschlägige Rhythmen sind seit 1968 und spätestens seit Erfolgssongs wie „Smoke on the Water“ oder „Highway Star“ Markenzeichen der britischen Hardrocker. Jon Lord als virtuoser Hammondorganist war neben Drummer Ian Paice das einzige Bandmitglied, das bis zu seinem Ausstieg 2002 nie ausgewechselt wurde: „Es war die schwierigste Entscheidung in meinem Leben, die Band zu verlassen, die ich gegründet und während beinahe 35 Jahren geliebt hatte“.

Seitdem ist Jon Lord mit seiner Gemini Band unterwegs und begeistert sein Publikum mit Konzerten, die von Jazz, Blues über R&B bis hin zu Klassik und Hardrock eine Stilvielfalt auf höchstem Niveau versprechen.

Lingworm

Alexander Taugwalder (Vocals, Gitarre, Keyboard), Daniel Andres (Perkussion, Vocals), Matthias Furrer (Bass)
Schweiz

Aktuelles Album: „Lingworm unplugged", 2007
www.lingworm.com

Was wäre die zweite Ausgabe des Zermatt Unplugged ohne eine eigene Hausband: Drei junge Musiker, die zusammen als Lingworm auftreten, geben im Vernissage ein Heimspiel. Ihre Musik ist ein Drahtseilakt aus kraftvollem Rock und dem Charme balladesker Melodien, getragen von einer samtigen Stimme. Vergleiche mit Coldplay bis hin zu Nickelback beweisen, wie schwierig es ist, die Band an einer Stilrichtung festzuhalten.

Gegründet 2003, kann Lingworm bisher auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Drei veröffentlichte EP's, unter anderem Gewinner des Kleinen Prix Walo 2006 und über 140 Konzerte im In- und Ausland beweisen, dass die drei Skilehrer aus Zermatt mehr zu bieten haben als ein paar flotte Schwünge auf der Piste. Bandmitglied Daniel Andres ist stolz auf seine Wurzeln: „Der Mikrokosmos Zermatt bietet Riesenchancen - musikalisch wie persönlich - wenn man mental offen ist, auf die Leute zugeht, ihnen zuhört.“

Made In Mind

Vreny Stadelmann (Vocals, Gitarre, Piano), Christoph Grob (Gitarre)
Schweiz

aktuelles Album: „City Singles“, 2008
www.madeinmind.ch

Vreny Stadelmann überzeugt mit ihrem unverkennbaren Gesang, einer Charakterstimme, die uns immer an ein Lächeln erinnert. Vom 9.-12. April wird sie das Publikum im Festivalzelt damit beschenken. 9.-12. April, ab 19.00 Uhr, Festivalzelt

Nazareth

Dan McCafferty (Vocals), Pete Agnew (Bass), Jimmy Murrison (Gitarre), Lee Agnew (Schlagzeug)
Schottland

aktuelles Album: „Newz“, 2008
www.nazarethdirect.co.uk


Seit 40 Jahren hat Nazareth auch eine musikalische Bedeutung. Zum ersten Mal halten die Senioren des Rock auf ihrer Jubiläumstournee  in der Schweiz – und spielen vor Zermatter Publikum. Das Vernissage wird zum Heizkessel, wenn Gründungsmitglied und Frontmann Dan McCafferty, langjähriger Bassist Pete Agnew, Gitarrist Jimmy Murrison und Schlagzeuger Lee Agnew mit einer Spezialshow die Bühne betreten. Plugged am Zermatt Unplugged – speziell genug, um das Konzert anschliessend mit einer Plattentaufe ihres aktuellen Albums „Newz“ abzuschliessen.

Dass die Schotten auch anders können, bewiesen sie mit ihrer melodischen Ballade „Love Hurts“. „Wir waren immer beschäftigt, spielten stets unsere Shows und waren eine Band, die immer voran ging. Wir denken da nicht mehr gross darüber nach; es ist das, was wir tun“, so Pete Agnew.

Reamonn

Rea Garvey (Vocals, Gitarre), Uwe Bossert (Gitarre), Sebi Padotzke (Keyboard, Orgel, Saxophon), Philipp Rauenbusch (Bass), Gomezz (Schlagzeug)
Deutschland

aktuelles Album: „Wish“, 2007
www.reamonn.com


Reamonns aktuelles Album „Wish" dreht sich um die Suche nach den eigenen Zielen und die Erfüllung von Träumen. Und natürlich auch um den Weg, den das Quintett als Pop-Rock-Band gegangen ist.

Mittlerweile ist es zehn Jahre her, seit man zum ersten Mal von der Band Reamonn gehört hat; von einem Hit namens „Supergirl” und einer darauf folgenden, eindrücklichen Karriere. Die in Deutschland beheimatete Band wurde schon mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Die Zeichen stehen gut, dass Reamonn mit ihrem vierten Studioalbum „Wish“ eine neue kreative Dimension erreichen werden. Produziert von Greg Fidelmann, erfüllt das Ergebnis alle Erwartungen von Frontmann Rea Garvey: „Es ist kein amerikanisches Album, es ist kein europäisches Album, es ist kein deutsches oder irisches Album, es ist einfach nur ein Reamonn Album. Und das war exakt das, was wir uns vorgenommen hatten.“

Reto Burrell

Reto Burrell (Vocals, Gitarre)
Schweiz

aktuelles Album: „Gypsy Tour"
www.retoburrell.net

Reto Burrell spürt das musikalische Zigeunerherz in sich pochen. Auf seiner „Gypsy
Tour“ präsentiert er seine handgemachten Songs im Caffè Snowboat genau so, wie er Musik mag: ehrlich, ungekünstelt, kompromisslos, fadengerade.

9.-12. April, ab 16.00 Uhr, Caffè Snowboat

Weyermann/Lee Everton

Adrian Weyermann (Vocals, Gitarre)
Schweiz

aktuelles Album: „Wood“, 2007
www.adrianweyermann.com


Wenn die Sehnsucht mit der Melancholie tanzt, wird es Adrian Weyermann
erst  wohlig warm. Vom 9. bis 10. April nimmt der Sänger, Gittarist und Songwriter die Besucher des Restaurant Heimberg mit auf eine Reise in die Welt der Träume.
9.-10. April, 18.00 Uhr, Restaurant Heimberg

 
Lee Everton (Vocals, Gitarre)
Schweiz

aktuelles Album: „Inner Exile", 2007
www.myspace.com/leeeverton

Am 11. und 12. April gibt Lee Everton ab 18 Uhr im Heimberg den Ton an. Basis für seinen Songwriter-Reggae ist sein „Slingstyle-Riddim”, der wunderschöne Melodien mit fesselnden Rhythmen und gefühlsstarken Texten kombiniert.
11.-12. April, ab 18.00 Uhr, Restaurant Heimberg